Zahlreiche Arbeitskreise bieten für Eltern, Lehrer und Erzieher je nach Lage der eigenen Interessen und Fähigkeiten vielfältige Möglichkeiten des Engagements:
Der Baukreis setzt sich aus Eltern, Lehrern, Kindergärtnerinnen, Hausmeister und Geschäftsführer zusammen. Er kümmert sich um die mittel- und langfristige Planung von Instandsetzungen, Umbauten und Neubauten an unserer Schule und im Kindergarten. Durch neue gesetzliche Bauauflagen und Sicherheitsbestimmungen entsteht viel Arbeit für diesen Arbeitskreis.
Zum Baukreis gehört der Farbkreis, der für die farbliche Gestaltung der Räume und Gebäude zuständig ist.
Aus dem Wunsch heraus, unseren Schulhof schöner und kindgemäßer zu gestalten, fanden sich Eltern und Lehrer zum Arbeitskreis Schulhofgestaltung zusammen. Hier werden Ideen entwickelt, Konzepte erstellt und deren Umsetzung geplant. Die Arbeiten geschehen dann unter fachlich kompetenter Anleitung mit Hilfe aus der gesamten Elternschaft.
Beispiele bisheriger Projekte: Weidenhausanlage, Spielhügel mit Hangrutsche, Basketballplatz.
Der Arbeitskreis für Fundraising stellt sich die Aufgabe, Ideen zu entwickeln, wie Projekte in die Tat umgesetzt werden können, für die der Schulhaushalt keine Mittel hat. Projekte, die bereits unterstützt wurden, sind z.B. die Schulhofgestaltung und der China-Schulaustausch.
Der Arbeitskreis Suchtprävention besteht aus Mitarbeitern aus der Lehrer- und Elternschaft.
Die inhaltliche Zielsetzung des Arbeitskreises gliedert sich in die Teilbereiche Schüler-Präventionsarbeit, Eltern- und Informationsabende sowie inhaltlich-konzeptionelle Arbeit zum Thema Suchtprävention. Die Lehrer des Arbeitskreises führen bei Suchtproblemen Motivations- Gespräche mit den Schülern. Alle Mitarbeiter des Arbeitskreises können bei sich anbahnenden Konflikten durch süchtiges Verhalten zu vertrauensvollen Gesprächen zu Rate gezogen werden.
Der Vertrauenskreis kann von jedem Mitglied der Schulgemeinschaft angesprochen werden, wenn Hilfe gesucht wird bei einem Problem. Er ist Ansprechpartner, wenn Orientierung gesucht wird, um ein zukünftiges Gespräch auf eine sachliche Grundlage zu bringen oder wenn das Gefühl besteht, dass eine außen stehende Person dem Gespräch einen besseren Verlauf geben könnte. An den Vertrauenskreis kann man sich wenden, wenn man einfach nicht weiß, wem man sich sonst anvertrauen kann. Anliegen des Vertrauenskreises ist es, die Situationen, Sorgen und Sichtweisen der beteiligten Personen zu verstehen und ein konstruktives Gespräch zwischen allen zu ermöglichen. Ein Urteil zu fällen ist nicht Aufgabe des Vertrauenskreises. Die Mitglieder des Vertrauenskreises führen die Beratungen möglichst zu zweit durch, wobei die freie Wahl des Gesprächspartners selbstverständlich ist. Jedes Mitglied verpflichtet sich zur Vertraulichkeit in allen Situationen.
Der Arbeitskreis Arbeitssicherheit beschäftigt sich mit arbeitssicherheitsrelevanten Themen zum Schutz von Mitarbeitern, Schülern und Kindergartenkindern. Er trifft sich ein- bis zweimal jährlich. Ihm gehören neben dem Sicherheitsbeauftragen und stellvertretenden Sicherheitsbeauftragten unserer Schule unsere Betriebsärztin und der Sicherheitsingenieur an.
Der Arbeitskreis Recht strukturiert und formuliert Rechtsangelegenheiten wie die Schulordnung, Arbeitsverträge und Schulverträge.
Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit (AKÖ) stellt den Kontakt zu Presse/Funk/Fernsehen her, bewirbt alle schulischen Veranstaltungen (z.B. Klassenspiele, Konzerte, Monatsfeiern) und versucht Statements zur aktuellen bildungspolitischen Situation in der Presse zu positionieren.
Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen zur Waldorfpädagogik, Pressekonferenzen zur Bewerbung von Veranstaltungen oder zu Themen, die dabei helfen, andere Interessensgruppen für die Schule zu interessieren (z.B. die Schule als Wirtschaftsfaktor in unserer Region) gehören ebenso zu den Aufgaben des AKÖ.
Ferner koordiniert der AKÖ öffentliche Aktionen der Waldorfschulen auf Landes- und Bundesebene.
Zum AKÖ gehört neben der schulinternen Kommunikation u. a. auch der Flyerkreis, der bei Bedarf aktiv wird.
Die Beitragskommission setzt sich aus dafür vom Vorstand berufenen Eltern zusammen. Die Mitgliederzahl schwankt zwischen 4 und 10 Personen. Die einzelnen Mitglieder führen die Beitragsgespräche mit den Eltern und setzen mit diesen den individuellen Schul- oder Kindergartenbeitrag fest. Diese Beitragsgespräche finden immer erst nach einer verbindlichen Aufnahme eines Kindes an der Schule oder im Kindergarten statt. Die Aufnahme eines Kindes ist somit eine rein pädagogische oder organisatorische Entscheidung.
Innerhalb der durch Beschlüsse des Vorstands gegebenen Rahmenbedingungen haben die Mitglieder der Beitragskommission die Möglichkeit, in Eigenverantwortung die Beiträge im Beitragsgespräch mit den Eltern festzusetzen. Entscheidend ist, dass die Beiträge in Summe die erforderliche Höhe erreichen, um eine geordnete Schulfinanzierung sicherzustellen.
Nur die Mitglieder der Beitragskommission kennen die einzelnen Beitragsvereinbarungen und behandeln diese auch vertraulich.
Die Mitarbeit in der Beitragskommission ist eine verantwortungsvolle und vertrauensvolle Aufgabe für solche Eltern an unserer Schule und des Kindergartens, die schon ein wenig Einblick in den Schulorganismus haben und sich mit der Schule verbunden fühlen.