„The Wedding at Ghostmoor Castle“

Nach den Sommerferien entschieden wir uns, das Stück „The Wedding at Ghostmoor Castle" einzuüben und vorzuführen. Mrs. Wesemeyer teilte die Rollen ein und als Hausaufgabe bekamen wir auf, einzelne Szenen auswendig zu lernen. Die ersten zwanzig Minuten des Hauptunterrichts wurden immer 2 Schüler von Mrs. Wesemeyer zum Üben geholt, die dann ihren Text aufsagen sollten und schon versuchten, Bewegung hineinzubekommen. Im Englischunterricht spielten wir in der Klasse Szenen, in denen viele Darsteller auftreten mussten, die nicht alle beim Hauptunterricht fehlen durften. Die Schüler, die zuschauten, gaben Ideen ab, wie man es noch besser spielen könnte.

Von zu Hause brachten wir Pralinenkästen (leider leer!), für den „Sweet Shop“, Blumen, für den „Flower Shop“, Schmuck, für den „Jeweeler's Shop“, Sektgläser, Tischdecken und das Hochzeitskleid mit. Die Kulissen besorgte Mrs. Wesemeyer, weil nicht mehr so viel Zeit blieb bis zu der Aufführung.

Einmal nachmittags und in zwei Mittagspausen probierten wir die Kostüme an. Ich kam gerne das eine Mal nachmittags, um die Kostüme anzuprobieren. Es hat Spaß gemacht, sich alle Kleider anzuschauen und welche anzuprobieren und andere aus der Klasse in bodenlangen Kleidern mit Spitzen und Rüschen zu sehen.

Herr Fischer kam in den Durchgangsproben, schaute zu und gab uns gute Tipps. Während der Proben saßen wir hinter der Bühne und sollten leise sein, was uns meistens nicht so ganz gelang, und Mrs Wesemeyer wurde böse. Doch wir merkten, dass wir ordentlich mitmachen und mithelfen mussten, weil noch nicht alles so gut ging. Mrs Wesemeyer wollte uns auf die Bühne stellen, ob wir die Rolle konnten oder nicht, und wir wollten uns ja nicht auf der Bühne blamieren!

Ca. zwei Wochen vor der Aufführung wurde noch in der Gruppe B die Hauptrolle umgewechselt, weil derjenige, der sie zuerst gespielt hatte, sie nicht gerne spielen wollte und er auch ein ganzes Stück kleiner war als die Braut Julie.

Vor der Aufführung waren alle etwas aufgeregt und fragten sich ob auch nichts schief gehen würde! Der Vorhang ging auf, und ich ging zum Sweet Shop, setzte mich, fing nach einer Zeit an die Schokoladenboxen abzustauben und da kam auch schon der Brian (Alina) und...

Es ging alles besser, als man es sich gedacht hatte, und wir haben es auch ganz gut hinbekommen. Oder? Nach dem Stück fanden es jedoch fast alle schade, dass es schon vorbei war! Ich glaube, die meisten hätten es gerne noch einmal vorgeführt!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Mrs. Wesemeyer, die sich so viel Mühe gegeben hat, das Stück mit uns zu proben und vorzuführen und bei Herrn Fischer, der uns Ratschläge gegeben hat für das Spielen. Es hat Spaß gemacht!!!

Helene Lauppe, 7. Klasse

Gegen Ende der 6. Klasse brachte uns Frau Wesemeyer die 1. Szene von dem Theaterstück: "Wedding of Ghostmoor Castle" mit. Ab da nahmen wir die Szenen nach und nach im Unterricht durch. Es machte uns Spaß, das Stück später auch in verschiedenen Rollenverteilungen zu lesen. Nachdem wir alle 12 Szenen gelesen hatten, verteilte Frau Wesemeyer die Rollen. Erst nach den Sommerferien fragte uns Frau Wesemeyer, ob wir das Stück auf dem Septembermarkt aufführen wollen. Von nun an probten wir regelmäßig in den Englischstunden. Als der Septembermarkt näher rückte, begann die Suche nach geeigneten Kostümen und die Proben wurden immer intensiver. Herr Fischer half uns dabei. Für die Kulissen waren die meisten Sachen schon vorhanden, den Rest brachten die Kinder von zu Hause mit. Die Generalprobe, die am Freitag stattfand, war nicht gerade berauschend. Dementsprechend aufgeregt waren wir am Samstag bei der Aufführung. Während Frau Wesemeyer die Ansprache hielt, stieg die Aufregung immer mehr. Bei mir aber war es so, dass die Aufregung nach den ersten Worten verflog. Die Proben und die Aufführung machten uns sehr viel Spaß und alles ging gut!

Kerstin Heinemann

Nach langem Einstudieren war es endlich so weit, wir konnten "The Wedding of Ghostmoor Castle", unser englisches Theaterstück, den Zuschauern präsentieren! Zwar waren wir alle aufgeregt, denn einen fremdsprachlichen Text vor so vielen Zuschauern zu sprechen ist schon eine besondere Aufgabe. Es war ein tolles Gefühl, in den schönen Kostümen, die eigentlich erst für die 8. Klasse bestimmt waren, und den Bühnenbildern aufzutreten. Uns kam es wie ein kleines Achtklassspiel vor.

Alle Aufführungen verliefen trotz ein paar kleiner Pannen sehr gut. Aber nicht nur die Vorführung war aufregend, sondern in unserer Klasse hatte sich vorher auch etwas verändert. Wir hatten plötzlich alle für einander Zeit, haben uns untereinander gut verstanden und jeder hat dem anderen noch ein gutes Wort zugeflüstert. Als dann alles zu Ende war, waren alle total traurig; denn die vielen Stunden, Arbeit und Mühe haben wir doch irgendwie nur für diese drei Aufführungen verbracht.

Aber die Hauptsache war, dass es allen Spaß gemacht hat. Zwei große Blumensträuße schenkten wir Frau Wesemeyer als Dankeschön für ihr Bemühen.

Marike Henningsen