Danksagungen

Dank an Ute Michel

Liebe Ute Michel,
viele hier wissen vielleicht gar nicht, dass Du schon sehr lange mit der Marburger Waldorfschule und dem Kindergarten aus unterschiedlichen Perspektiven verbunden bist: Einmal als Kindergartenkind, später als Schülerin, weiter als Vorpraktikantin und zuletzt als Gruppenleiterin einer Kindergartengruppe.

Drei Jahre warst Du selbst Kindergartenkind in der Gruppe von Frau Suckau, gingst dann die ersten acht Jahre in die Klasse von Frau Bäuerle, um dann die Schule nach der 12. Klasse abzuschließen. Danach folgte ein soziales Jahr in einem anthroposophischen Arzt-Haushalt mit vier Kindern. Ein einjähriges Vorpraktikum in der Gruppe von Frau Löffler - wieder in unserem Kindergarten - schloss sich an und schon damals schätzte man Deine freundliche und zupackende Art. Die zweijährige Ausbildung zur Waldorfkindergärtnerin hast Du in der Hiberniaschule in Herne abgeschlossen und das Anerkennungsjahr brachte Dich nach Hamburg in den Suse-König-Kindergarten, und zwar in die Gruppe in der damals gerade Frau Christine Dahrendorf (jetzige Frau Rohde) ihr Anerkennungsjahr als Waldorfkindergärtnerin absolviert hatte.

Nach einem Jahr in einem Waldorfkindergarten in Kaltenkirchen kamst Du 1992 wieder nach Marburg und hörtest, zwei Monate nachdem Du schon eine Vertretungsstelle für zwei Marburger Kindergärten übernommen hattest, dass Du - ein Wink des Schicksals - wieder die Position von Frau Rohde (Dahrendorf) übernehmen konntest, die inzwischen Gruppenleiterin im Marburger Waldorfkindergarten geworden war. Aufgrund ihrer Schwangerschaft war die Stelle neu zu besetzen und somit übernahmst Du ihre Gruppe im Januar 1993.

Seit über neun Jahren warst Du als Gruppenleiterin in unserem Kindergarten tätig und das immer zur vollsten Zufriedenheit der Eltern und Kinder, die Deine herzliche, freundliche und offene Art stets geschätzt haben. Nach sechs Jahren Gruppenführung tauchte im Rahmen unserer Konzeptplanung der Ganztagsgruppe, die schon ein Jahr bestand, die Frage auf, ob es nicht für die Kinder pädagogisch sinnvoller sei, die Ganztagskinder in eine Gruppe aufzunehmen. Du warst sofort bereit, und so führtest Du die Ganztagskinder drei Jahre als Vormittagskraft.

Nach all den Jahren hast Du Dich nun entschlossen, eine neue Aufgabe zu übernehmen. Vor den Osterferien hörtest Du in einem Gespräch von einer frei werdenden Stelle im Fleckenbühler Kinderhaus, welches nach Ginseldorf ausgelagert wurde. Dort werden die Kinder der Bewohner der Suchthilfe (Hof Fleckenbühl) im Alter von 0-14 Jahren bis zum Nachmittag betreut. Nach den Osterferien teiltest Du uns Deinen Entschluss mit, diese Stelle zu übernehmen, sobald wir eine Nachfolgerin für Dich gefunden hätten. Da wir ziemlich schnell Frau Schuchhardt gewinnen konnten, die diese Gruppe schon als Nachmittagskraft geführt hatte, stand Deiner Entscheidung uns im Sommer zu verlassen, nichts mehr im Weg.

Für Deine neue Aufgabe wünscht Dir das Kindergartenkollegium alles Gute, viel Kraft und Freude mit den Kindern.

Liebe Ute, vielen herzlichen Dank für Deinen Einsatz bei uns und alles, alles Gute.

Regina Wittig