Erziehung zur Toleranz

Kinder sind von Natur aus weder rassistisch noch nationalistisch. Sie neigen von sich aus nicht dazu, Behinderte oder andere Randgruppen auszugrenzen. Eltern und Lehrer tragen eine besondere Verantwortung dafür, dass diese natürliche Toleranz und Offenheit dem Heranwachsenden nicht verloren geht.

In der Waldorfschule lernen Kinder und Jugendliche die Vielfalt der Kulturen und Völker auf lebendige Weise kennen: Im Fremdsprachen-, Geschichts- und Erdkundeunterricht erleben sie, dass die Welt geistig verarmen würde, wenn die „Einheit aller Menschen“ nicht in einer kulturellen, religiösen und sozialen Vielfalt differenziert wäre.

Weltfriede, Menschenrechte und internationale Verständigung sind für die Schüler keine hohlen Begriffe, sondern Ideale, die getragen sind von einer Einsicht, die die Jugendlichen im Unterricht selbst gewinnen.