Terminhinweise

  • 26. März 2019Ausstellung in der Waldorf-Galerie
  • 13. April 2019Osterferien
  • 29. April 2019 16:00Offene Sprechstunde des Kindergartens und der Kinderstube
  • 3. Mai 2019 17:00Finissage in der Waldorf-Galerie
  • 4. Mai 2019 11:00Flohmarkt
  • 4. Mai 2019 11:00Reparaturwerkstatt in der Schule
  • 6. Mai 2019 16:30Offene Sprechstunde der Schule
AEC v1.0.4


Weitere Hinweise finden Sie im Terminkalender

Skipraktikum der 9. Klasse

Auch in diesem Jahr fuhr die 9. Klasse der Freien Waldorfschule Marburg nach Österreich ins Zillertal, um dort Ski zu fahren.

Bild2

Nach den Winterferien war es soweit. Voller Vorfreude, und auch ein bisschen müde, packten alle Schüler früh morgens mit an, um die Skiausrüstung der Schule in den Bus zu laden. Der bewährte  Busfahrer “Skibby“ war auch wieder dabei.

Img_0259Nach einer langen Fahrt kamen wir in dem verschneiten Ort „Bruck“ an. In dem Gasthof “Dorfwirt“ würden wir die Woche über eine schöne Zeit verbringen.
Leider war das Wetter am Sonntagmorgen nicht so schön wie am Tag unserer Ankunft. Aber das konnte die Stimmung nicht trüben. Natürlich waren alle, vor allem die Anfänger, sehr aufgeregt. Mit dem Bus fuhren wir nach dem Frühstück zu den Gondelliften, welche uns hoch auf die Bergstation „Rosenalm“  brachten. Dort wurden wir zunächst in drei Gruppen aufgeteilt:

Die Anfänger, die Fortgeschrittenen und die Profis. Jeder, der einigermaßen Ski fahren konnte, musste einen kleinen Abhang runterfahren, damit die Lehrer die Gruppen einteilen konnten. Frau Habuneck und Herr Stieber übernahmen die Anfänger. Herr Jennemann die Fortgeschrittenen und Herr Deuner die Profis.

Die Anfänger fuhren in den nächsten Tagen erst einmal auf dem Anfängerhügel, um dort Sicherheit auf den Skiern zu bekommen. Die Profis und die Fortgeschrittenen feilten auf den roten und blauen Pisten an ihrer Technik. Mittags aßen wir unsere Lunchpakete, welche wir mit nach oben genommen hatten, an der Rosenalm und kauften uns warme Getränke in einer Skihütte.

Als wir am Nachmittag des ersten Tages von der Piste kamen, waren alle ziemlich geschafft, da wir uns erst einmal eingewöhnen mussten. Auch das Wetter hatte alle fertig gemacht, denn es war sehr windig und kalt gewesen. Doch nach einer kurzen Pause waren alle wieder einigermaßen fit. Der Wirt stellte uns freundlicherweise die ganze Woche über kostenlos Skiwasser zu Verfügung (Himbeersirup mit Wasser), welches natürlich der Renner war. An den Abenden spielten viel Karten oder Tischtennis im Skikeller. Auch die Lehrer waren des öfteren mit Begeisterung dabei. Jeden Abend wurde der Tag in den Gruppen nachbesprochen.

Bild3In den nächsten Tagen besserte sich das Wetter und ab Dienstag hatten wir strahlenden Sonnenschein und super Neuschnee. Die Anfänger überstanden ihre erste Fahrt mit dem Ankerlift und ihre erste Fahrt auf einer blauen Piste während die anderen schon die oberen Pisten erkundeten. Den ersten Muskelkater hatten die meisten auch schon hinter sich.

Herr Jennemanns Arztkoffer war sehr gefragt, denn leider erkrankten einige Schüler im Laufe der Woche. Während der Skifreizeit gab es zwei Geburtstage, welche natürlich nicht vergessen wurden. Manche hatten Kuchen und ein paar Geschenke dabei und zum Nachtisch bekamen die Geburtstagskinder ein Eis von den Kellnern, welche uns die ganze Zeit freundlich bedienten. In der Mitte der Woche fuhren wir nur vormittags Ski und verbrachten den Nachmittag zur Entspannung in einem Schwimmbad in Mayrhofen, obwohl die meisten dort nicht entspannten, sondern die Rutschen testeten.

Am Donnerstag machten Profis und Fortgeschrittene eine Tälertour. Dies bedeutet, dass sie den ganzen Tag unterwegs waren und andere Täler und Pisten erkundeten. Das Wetter war immer noch blendend und die Stimmung super.

Am letzten Tag zeigte jeder bei einem kurzen Vorfahren  was er gelernt hatte. Ein paar der Anfänger durften auch zum ersten Mal eine rote Piste fahren. Abends machten wir noch eine Fackelwanderung und eine Abschlussparty. Deswegen waren natürlich alle am Morgen der Abfarht ziemlich müde. Zum Abschied sangen wir noch ein Lied für die netten Gasthofbesitzer. Alle waren traurig bei der Abfahrt. Vor allem Herr Jennemann. Seit knapp 30 Jahren fährt er nun schon immer mit jeder 9. Klasse in diesen Gasthof, aber dieser wird nun schließen.

Fast die ganze Klasse fand diese Freizeit super und viele wollen auch weiterhin Ski fahren.

Diese Klassenfahrt war sehr gelungen!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.